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Trockendampfreinigung in der Lebensmittelproduktion: Hygiene ohne Chemie

Das Problem mit chemischen Reinigern in HACCP-Bereichen

In der Lebensmittelproduktion gelten strenge Hygienevorschriften. Keime, Bakterien und Viren müssen zuverlässig abgetötet werden — das steht außer Frage. Doch die klassische Lösung, chemische Desinfektionsmittel, bringt eigene Probleme mit:

  • Rückstände: Selbst bei korrekter Anwendung können Reinigungsmittel Spuren hinterlassen, die bei IFS- oder HACCP-Audits Fragen aufwerfen.
  • Einwirkzeiten: Chemische Mittel brauchen Zeit. In der laufenden Produktion ist diese Zeit oft nicht vorhanden.
  • Dokumentationsaufwand: Welches Mittel, welche Konzentration, welche Einwirkzeit? Der Nachweis bindet Ressourcen.
  • Entsorgung: Aggressive Reiniger müssen vorschriftsgemäß entsorgt werden — ein zusätzlicher Kostenfaktor.

Für Betriebe mit wiederkehrenden Audits oder sensiblen Produktionsbereichen stellt sich die Frage: Geht es auch ohne Chemie?


Wie Trockendampfreinigung funktioniert

Trockendampf arbeitet mit überhitztem Wasserdampf bei 140–160 °C und sehr niedriger Feuchtigkeit. Der Prozess:

  1. Erhitzen: Wasser wird auf Temperaturen zwischen 140 und 160 °C erhitzt.
  2. Auftragen: Der Trockendampf wird auf die Oberfläche gerichtet. Die Hitze tötet 99,9 % aller Keime, Bakterien und Viren ab.
  3. Absaugen: Ein integriertes Absaugsystem nimmt den Dampf samt gelöstem Schmutz sofort wieder auf.
  4. UVC-Behandlung: Im Schmutzwasserbehälter werden verbliebene Keime durch UVC-Bestrahlung abgetötet.

Das Ergebnis: Eine desinfizierte Oberfläche, die sofort trocken ist — ohne chemische Rückstände, ohne Pfützen, ohne Wartezeit.


Warum das für HACCP-Bereiche relevant ist

Keine Kreuzkontamination: Durch die sofortige Absaugung verteilt sich kein kontaminiertes Material in der Umgebung. Reinraumbedingungen bleiben erhalten.

Keine Rückstände: Es kommt ausschließlich Wasser zum Einsatz. Die Frage nach chemischen Rückständen entfällt — ein Punkt weniger im Audit.

Schnelle Wiederverfügbarkeit: Oberflächen sind sofort trocken und nutzbar. Keine Einwirkzeiten, keine Trocknungsphasen.

Dokumentierbar: Der Prozess ist standardisiert und HACCP-zertifiziert. Wir unterstützen bei der Dokumentation für IFS-Prüfungen.


Für welche Bereiche eignet sich das Verfahren?

Trockendampfreinigung ist besonders geeignet für:

  • Lebensmittelproduktion und Verpackungsmaschinen
  • Großküchen und Catering-Betriebe
  • Pharma und Medizintechnik
  • Reinräume und kontrollierte Bereiche

Überall dort, wo höchste Hygieneanforderungen gelten und chemische Rückstände ein Risiko darstellen.


Fazit

Chemiefreie Reinigung ist kein Kompromiss — sie kann in sensiblen Produktionsbereichen die bessere Wahl sein. Trockendampf verbindet hohe Desinfektionswirkung mit rückstandsfreier Anwendung und sofortiger Verfügbarkeit der Flächen.

→ Mehr zum Verfahren und unseren Einsatzmöglichkeiten: Trockendampfreinigung


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