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Vakuumstrahlverfahren

Oberflächenreinigung ohne Hochdruck, ohne Wasser, ohne Chemie – für empfindliche Oberflächen und sensible Umgebungen.
Ohne Hochdruck
Ohne Wasser
Ohne Chemie

Was ist Vakuumstrahlverfahren?

Beim Vakuumstrahlverfahren wird feines Granulat durch Unterdruck beschleunigt und trägt Verschmutzungen, Farbe oder Ablagerungen von der Oberfläche ab. Der Prozess findet in einem geschlossenen Kreislauf statt: Eine Strahlhaube liegt dicht auf der Oberfläche, das Granulat und der gelöste Schmutz werden sofort wieder abgesaugt. Kein Staub in der Umgebung, kein Abwasser, kein Sondermüll.
Der entscheidende Unterschied zu klassischem Sandstrahlen: Dort entsteht eine Staubwolke, die Umgebung muss abgesperrt werden, und das Strahlmittel bleibt liegen. Beim Vakuumstrahlen passiert nichts davon. Wir können direkt neben Fußgängern arbeiten, in Innenhöfen, in Treppenhäusern – ohne dass jemand den Bereich verlassen muss.

Warum dieses Verfahren?

Oberflächenschonend. Vakuumstrahlen arbeitet minimal-abrasiv. Die Verschmutzung wird abgetragen, der Untergrund bleibt intakt. Bei historischem Naturstein, empfindlichem Klinker oder verwittertem Putz ist das oft die einzige Methode, die Denkmalschutzbehörden überhaupt zulassen.
Einsetzbar, wo andere Verfahren scheitern. Kein Wasser bedeutet: kein Frostproblem im Winter, keine Feuchtigkeitsschäden an Fassaden, keine wochenlange Trocknungszeit. Kein Staub bedeutet: Einsatz im Publikumsverkehr, in Innenräumen, in bewohnten Gebäuden.
Sauber für alle Beteiligten. Geschlossener Kreislauf heißt: Ihre Mieter beschweren sich nicht über Staub, Ihre Nachbarn nicht über Lärm, und am Ende steht kein Container mit kontaminiertem Strahlmittel auf dem Hof.

Wo wir Vakuumstrahlverfahren einsetzen

Wir arbeiten seit Jahren mit diesem Verfahren – an Gebäuden, in Produktionshallen, nach Bränden. Ein Überblick:

Graffitientfernung

Farbe runter, Oberfläche erhalten. Auf Klinker, Naturstein, Putz, Beton, Sandstein – ohne die Struktur zu beschädigen, ohne chemische Rückstände für den nächsten Sprayer.
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Fassadenreinigung

Jahrzehnte von Schmutz, Algen, Ruß – schonend entfernt. Für Klinkerfassaden, Naturstein, Sichtbeton. Besonders gefragt bei denkmalgeschützten Gebäuden, wo Hochdruck nicht in Frage kommt.
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Bodenmarkierungen entfernen

Alte Hallenmarkierungen rückstandsfrei beseitigen, bevor neue aufgebracht werden. Auf Beton, Asphalt, Industrieböden – ohne den Untergrund aufzurauen.
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Brandschadenreinigung

Nach einem Brand zählt jeder Tag. Vakuumstrahlen entfernt Ruß und Brandspuren von Mauerwerk und Beton, ohne zusätzliche Feuchtigkeit in die ohnehin belastete Bausubstanz zu bringen.
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Rußentfernung

Verrußte Wände, Decken, Fassaden – ob nach Brand oder durch jahrelange Abgasbelastung. Trocken, staubfrei, dokumentiert für Ihre Versicherung.
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Entrostung

Rost von Metallkonstruktionen entfernen, ohne das Grundmaterial anzugreifen. Vorbereitung für Korrosionsschutz oder Neubeschichtung.
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Entlackung

Lack abtragen ohne Chemie. Für Metalloberflächen, die neu beschichtet werden sollen – sauber bis auf den Grund.
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Salpeterentfernung

Weiße Ausblühungen auf Mauerwerk, typisch in Kellern und an alten Gebäuden. Vakuumstrahlen entfernt die Salzkristalle, ohne den Putz zu zerstören.
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Ist Vakuumstrahlen das richtige Verfahren?

Sinnvoll bei:

  • Empfindlichen Oberflächen, die keinen Hochdruck vertragen
  • Denkmalgeschützten Gebäuden mit behördlichen Auflagen
  • Einsätzen in Innenräumen oder bewohnten Bereichen
  • Arbeiten im Winter oder bei Frost
  • Situationen, in denen keine Absperrung möglich ist
  • Projekten mit strengen Umweltauflagen

Weniger geeignet bei:

  • Großflächigen Reinigungen ohne besondere Anforderungen – dort sind Hochdruck oder maschinelle Verfahren wirtschaftlicher
  • Sehr groben Verschmutzungen, die mechanische Vorarbeit brauchen
  • Nassen Oberflächen – die Strahlhaube kann nicht abdichten
  • Stark unebenen Untergründen mit mehr als 25 mm Höhenunterschied
Nicht jede Aufgabe braucht Vakuumstrahlen. Wenn ein einfacheres Verfahren reicht, sagen wir das.

Welches Verfahren stattdessen?

Für hygienesensible Oberflächen in der Lebensmittelproduktion arbeiten wir oft mit Trockendampfverfahren – 140–160°C heißer Dampf, der Keime abtötet und HACCP-konform dokumentiert wird.
Wenn empfindliche Technik gereinigt werden muss – Elektronik, Maschinen mit beweglichen Teilen, temperaturempfindliche Komponenten – setzen wir Trockeneisstrahlverfahren ein: rückstandsfrei, nicht abrasiv, elektrisch nicht leitend.

Häufige Fragen

Ist das nicht einfach Sandstrahlen?

Nein. Beim Sandstrahlen wird Strahlmittel mit Hochdruck auf die Oberfläche geschossen – es entsteht eine Staubwolke, das Material bleibt liegen, die Umgebung muss abgesperrt werden. Vakuumstrahlen arbeitet im geschlossenen System: Granulat und Schmutz werden sofort abgesaugt. Kein Staub, kein Sondermüll, keine Absperrung.

Können Sie im bewohnten Gebäude arbeiten?

Ja. Wir arbeiten regelmäßig in Treppenhäusern, Innenhöfen und an Fassaden, während das Gebäude normal genutzt wird. Der Geräuschpegel ist moderat, Staub entsteht nicht.

Funktioniert das Verfahren bei Frost?

Ja. Kein Wasser bedeutet: nichts, das gefrieren könnte. Wir arbeiten auch im Winter.

Welche Dokumentation liefern Sie?

Digitale Arbeitsprotokolle über unser PlanD-System. Bei Versicherungsfällen oder Denkmalschutzprojekten erstellen wir Nachweise, die Ihre Dokumentationspflichten unterstützen.

Wie schnell können Sie vor Ort sein?

Reguläre Einsätze planen wir innerhalb weniger Tage. Bei Brandschäden, wo es um Schadenminderung geht, reagieren wir so schnell wie möglich innerhalb unserer Geschäftszeiten (Mo–Fr 8–15 Uhr). Einen 24-Stunden-Notdienst bieten wir nicht an.

Über uns

PUR Betriebshygiene ist seit 1985 in der Industriereinigung tätig. Vakuumstrahlverfahren gehört seit Jahren zu unserem Kerngeschäft – wir haben es an hunderten von Fassaden, in Dutzenden von Brandschadensfällen und auf unzähligen Hallenböden eingesetzt.
Wenn Sie uns rufen, kommt ein Team, das die Eigenheiten Ihrer Oberfläche kennt, das weiß, wann das Verfahren die richtige Wahl ist – und wann nicht.

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