Wann wartungsvorbereitende Reinigung den größten Unterschied macht
Je länger das Wartungsintervall, desto mehr Kontamination hat sich aufgebaut. Je umfangreicher die Wartung, desto mehr Zugangspunkte müssen frei sein. Je teurer die Stillstandszeit, desto weniger sollte davon für Reinigung verloren gehen.
2000-Stunden-Wartung: Der kritische Intervall
Nach 2.000 Betriebsstunden ist die Kontamination erheblich. Was sich über Monate angesammelt hat, blockiert jetzt den Zugang:
Ölnebel und Emulsionsrückstände. Auf jeder Oberfläche ein Film, der Sichtprüfungen unmöglich macht und Werkzeug abrutschen lässt.
Staubschichten. Auf Kühlrippen, in Lüftungsöffnungen, auf Sensorgehäusen. Wärmeableitung gestört, Messwerte verfälscht.
Produktionsrückstände. Späne in Führungen, Ablagerungen in Wannen, Verkrustungen an Dichtflächen.
Verdeckte Zugangspunkte. Schraubenköpfe unter Schmutz, Typenschilder unlesbar, Inspektionsöffnungen blockiert.
Die 2000-Stunden-Wartung ist umfangreicher als die 1000-Stunden-Wartung. Mehr Systeme werden geprüft: Schmierung, Hydraulik, Elektrik, Kühlung. Mehr Disziplinen sind beteiligt: Mechaniker, Elektriker, Hydraulikspezialisten. Mehr Zeit ist eingeplant — und mehr Zeit geht verloren, wenn Techniker erst reinigen müssen.
→ Mehr erfahren: Reinigung zur 2000-Stunden-Wartung1000-Stunden-Wartung: Das regelmäßige Fenster
Die 1000-Stunden-Wartung ist der Standardintervall für präventive Instandhaltung. Weniger umfangreich als die 2000-Stunden-Wartung, aber regelmäßiger — und damit mehr Gelegenheiten, Reinigung richtig oder falsch zu machen.
Nach 1.000 Betriebsstunden ist die Kontamination geringer als nach 2.000, aber sie ist da. Und die gleiche Logik gilt: Techniker, die erst putzen müssen, sind Techniker, die nicht warten.
→ Mehr erfahren: Reinigung zur 1000-Stunden-WartungWeitere Wartungsintervalle
Wartungsvorbereitende Reinigung ist nicht auf bestimmte Intervalle beschränkt. Ob 500-Stunden-Erstinspektion, 1000-Stunden-Regelwartung, 2000-Stunden-Erweiterungswartung oder Generalüberholung — die Logik bleibt gleich:
Saubere Maschinen lassen sich besser warten. Techniker, die nicht reinigen müssen, warten schneller. Inspektionen auf sauberen Oberflächen sind zuverlässiger.
